Freitag, 14. März 2008

Genauso ist es!



... ich immer noch einseitig gehandicapt bin. Leider scheint es doch länger zu dauern, bis die Sinusitis ausgeheilt ist.

... ich die alten, nostalgischen Osterkarten nicht finden kann. Dabei hätte ich schwören können, daß sie genau da liegen. Und nun habe ich diese Aufhängung für die Karten, hmm. Es ist jedoch schon öfter vorgekommen, daß ich das Gefühl hatte, in unserem Haus gibt es schwarze Löcher. In diesen verschwinden immer gerade die Dinge, welche ich suche. Und irgendwann spucken diese Löcher allerdings das Zeug auch wieder aus. Dumm nur, daß dann der Einsatzzeitpunkt für das Gesuchte meist schon vergangen ist;-((. Ich werde am Wochenende noch einen Anlauf nehmen, denn es wäre schön diese Karten in der Osterdeko dabei zu haben. Es sind alles Karten, die ich mal von meiner Oma bekommen habe und nicht der Briefmarkenausschnippelei zum Opfer gefallen sind.


... daß Frau Katze - unsere Adoptivkatze - meiner Überlegung, daß sie sich auf meine schmerzende Stirn legt und diese wärmt, so überhaupt keine Beachtung schenkt. Hauptsache, das Futterschälchen ist voll, man wird selbst gekrault und man hat einen trockenen Platz zum spielen und ausruhen! Hat man da noch Worte?!
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Aber, nun ist Schluß mit der Heulerei! Und beim Blick auf meine Neuanschaffung vom Osterbasar und das fertige Arrangement, geht es mir doch gleich viel besser!

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Donnerstag, 13. März 2008

Ich hab mich durchgesetzt,

nur bin mit "ich" nicht ich gemeint, sondern das große Kind. Das sagte diesen Satz gerade und ist so happy mit der Neuanschaffung.



Und wir haben lange diskutiert. Aber, es gab dann doch ein Abkommen, mit welchem beide Seiten gut leben können - soforn es eingehalten wird ;-). Jaja, die großen Kids wissen eben ganz genau, was sie so brauchen und mit einer angeschlagenen Mutter (Schmerztabletten und Antibiotika intus) kann man sich wohl auch schneller einigen, als mit einer, die fit ist. Das weiß Kind natürlich, deshalb war die Lösung des Schuhproblems seit dem Wochenende ja auch soo akut wurde.


Ich frage mich nach so einem Einkauf immer, ob Schuhe schon immer so teuer waren! Also bei dem Preis, hätte ich ja noch ´ne Anti-Faltencreme dazu gebrauchen können. Und zum Glück brauchte erst mal nur das große Kind eine neue Fußbekleidung.



Als er so mit mir zurückfuhr, wurde die Freude aus dem Käfig gelassen



und es tat einfach nur gut, der Pubertät mal das wahre Kind entführt zu haben.

Mittwoch, 12. März 2008

Jeden Monat

kann ich den Tag, an dem mir meine Gartenzeitschrift in den Briefkasten flattert, kaum erwarten. Das Abo bekomme ich jedes Jahr von meinen Eltern und meiner Schwester zum Geburtstag geschenkt. Also immer Geburtstagsfreude in zwölf Portionen ;0).





Gestern also kam sie herein und ich konnte mich erstmalig gar nicht daran erfreuen. Da mein Auge ständig tränt und die linke Gesichtsseite so weh tut, habe ich auch heute nur einen kurzen Blick hineingeworfen. Gemein!! Da hätte ich nun mal richtig Zeit mich - nach Dampfbad und Co. eingewickelt bei einer Tasse Tee - der Komplettierung meiner Gartenideen hinzugeben. Und dann das. Grrr!


So habe ich eben vorhin in einer sonnigen Regenpause einen Rundgang durch den Garten gemacht und ein paar Eindrücke mitgebracht.


















Und da ich nun die Forsythie in Blüte steht, muß ich in den nächsten Tagen auch dringend noch die Rosen, Sommerflieder, Gräser und andere Bewohner einen Kopf kürzer machen. Aber ich habe mir fest vorgenommen, das erst zu tun, wenn mein Kopf das Bücken nicht mehr kommentiert.



Dienstag, 11. März 2008

Ich hab´s ...

... und zwar eine Sinusitis www.wikipedia.org/wiki/sinusitis . Und die hätte ich nun wirklich nicht gebraucht! Nachdem ich mich schon seit dem Wochenende mit Kopfschmerzen rumplagte, die sich nur auf der linken Seite bemerkbar machten, war klar, daß das keine normale Erkältung ist. So nach und nach wurde dann der gesamte linke Gesichtbereich berührungsempfindlich und ich wurde immer genervter. Grund dafür waren nicht nur diese Kopfschmerzen, sondern die dazugehörige Abgeschlagenheit. Richtig fies wurden dann heute diese schmerzhaften Explosionen in der linken Kopfhälfte, wenn ich mich eben trotzdem mal wieder zum Schuhebinden gebückt habe, wieder irgendetwas nicht einfach auf dem Boden liegenlassen konnte .... Naja, die Veranstaltung, die ich morgen Abend als Referentin leiten sollte, habe ich zumindest für mich abgesagt. Und das ist die Erste, die ich in der langen Zusammenarbeit nicht durchführen kann. Vielleicht kann ja unsere andere Referentin einspringen, deren gebietsmäßiger Tätigkeitsbereich das zwar nicht ist, aber eventuell klappt´s ja doch.


... ein Töpfchen weiße Traubenhyazinthen. Und die habe ich seit Saisonbeginn gesucht. Und heute, nach dem abendlichen Arztbesuch, der Plünderung der Notdienstapotheke, habe ich sie entdeckt. In einem ganz kleinen Blumenlädchen namens "Zaubergarten". Und es war wirklich wie ein Zauber, denn bei all meinen Suchaktionen in den erreichbaren Gärtnereien hieß es immer, nein führen wir nicht oder ja, die hatten wir, aber sie sind alle schon verkauft! Und die nette Verkäuferin sagte so einfach auf meine ganz vorsichtige Anfrage, daß sie welche haben. Das ich den letzten Topf erwischt habe, machte die Sache rund.





... noch nicht befolgt, das mit dem Ruhehalten und, und, und. Die Lütten krakelen immer noch in der Gegend herum. Das große Kind hat mir beim Abendessen mal wieder Alles gezeigt, was sich unter der Rubrik: "Pubertät oder die Kunst einen Kaktus zu umarmen!" zusammenfassen läßt. Und darauf hatte ich heute Abend allerdings überhaupt keine Lust;-((. Vielleicht morgen wieder, mein lieber Kaktus.
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Wenn´s draussen regnet und stürmt,

muß frau sich eben drinnen warme Gedanken machen. Und so schlendere ich noch einmal den Weg vom Sonntagsspaziergang entlang und freue mich an dem, was da schon an Frühlingsanzeichen zu entdecken war.




Die Energie, mit der die Pflanzen aus der Erde und den Knospen herausbrechen, war förmlich zu spüren.





An vielen Stellen breiteten sich Teppiche aus Buschwindröschen und Winterlingen aus. Beim Anblick der Buschwindröschen mußte ich an eine Spielstelle aus meiner Kindheit denken, einen Bachlauf dessen Ränder übersät waren von diesen kleinen, zierlichen Geschöpfen.





So sind wir mit den beiden Jüngsten gute zwei Stunden unterwegs gewesen und haben die Ruhe in vollen Zügen genossen.

Beim Anblick dieses gefällten Baumes mußte ich gleich wieder an den wunderschönen Osterbasar vom Vortag denken. Von der Holzwerkstatt wurden Baumscheiben von natürlich gehöhlten Bäumen auf zwei Baustahlstäbe gesteckt und mit einer Grundplatte versehen. Das habe ich vorher so noch nie gesehen, aber die Idee hat sich fest verankert. Leider hatte ich dieses mal bei einem Spaziergang keine Motorsäge dabei, um mir von dem tollen Stamm eine Scheibe abzuschneiden;-)

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Immer wieder entdeckte ich neue Motive oder "von der Natur geküsstes" (das habe ich in einem Kommentar gelesen und finde diese Umschreibung so treffend!). Das bedeutete, entweder hatte ich die Digicam im Anschlag oder ich sammelte irgendetwas für meine Osterdeko auf.

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Aber so hatten auf die Kids ausreichend Zeit, um im Wald umherzustöbern oder mit Laufrad und Fahrrad die Gegend zu erkunden.

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Und überall gab es so wunderschönes Moos in den verschiedenen Formen. Da mußte man einfach drüberstreichen und natürlich hat auch einiges davon den Heimweg mit uns angetreten. Denn es steht ja noch die Dekoration meines neuen Gefäßes an!

Montag, 10. März 2008

Vorbereitungen

für Ostern gehen in die nächste Runde. Nach dem Ostermarkt am Samstag habe ich am Abend mit dem besten Vater meiner Kinder der Osterfahrplan ausgearbeitet - was´n Getüftel! Gestern Abend dann eine Geschenkeliste für die Großeltern zusammengestellt. Es ist ja nicht (wirklich) so, daß sich die Kids riesige Geschenke wünschen, aber bei drei Kindern muß man schon den Überblick bewahren, an wen welcher Wunsch geht. Ich denke, daß wir gute Ideen haben und die auch noch besorgbar sind. Auch ich habe bis auf je eine Überraschung für die beiden Jüngsten noch nichts im Schrank!! Aaah, und nur noch zwei Wochen Zeit. Zwar gibt es zu Ostern ja immer nur Kleinigkeiten, aber das mittlere und das große Kind haben kurz danach Geburtstag. Da muß man schon einiges an Vorschlägen sammeln, daß jede Sippe sich etwas Geeignetes aussuchen kann. Nun ja, diese Infos gehen morgen raus und dann heißt es selbst ist die Frau. Überraschungen sammeln und schön verpacken.

Unserem Haus habe ich auch schon das Ostergewand angelegt. Ich bin sehr zufrieden und nun fehlt eigentlich nur noch der Zweigestrauß mit Eiern und so die ein oder andere Kleinigkeit.

Das gefilzte Ei des mittleren Kindes erfreut uns nun jeden Tag beim Essen. Es wird von einem neuen weißen Hasen bewacht und ruht in einem Federkranz.




Eine weitere neue Errungenschaft ist diese Metallfeder, die ihren Platz an einem Kalender auf einem Bord gefunden hat.



Und auch dieses Arrangement wird von Federn verziert. Es steht bei uns im Wohnzimmer und ich sehe es immer wenn ich die Treppe rauf und runter gehe. Schön!!



Dieser Meister Lampe hängt über dem Esstisch und vermisst noch sein Duplikat in Orange, welches sich hier dazugesellen wird. Die Beiden sind Geschenke meiner Lieblingsschwester ;-) aus Hamburg und sind immer ganz nah mit dabei.



Das Streifen-Ei wird im Fenster der Küche beherbergt, auf einem unserer zwei einzigen Fensterbänke im Haus. Irgendwie sieht es immer so erfrischend aus und passt da echt gut hin.



Und auf dem Rollbord vor einem der großen Fenster steht natürlich auch noch etwas Österliches. Das Straußenei haben uns mal unsere Nachbarn aus Südafrika mitgebracht. Ich hoffe, daß es uns lange erhalten bleibt!!






Auch die Kinderzimmer und die anderen Räume haben alle einen Hauch von Ostern abbekommen. So kann ich mich nun noch zwei Wochen daran freuen.

Sonntag, 9. März 2008

Es ostert sehr ...

... und das nicht nur bei uns zu Hause. In vielen Gemeinden finden derzeit Ostermärkte statt und das Wetter macht einfach auch Lust, diese zu besuchen. Seit Jahren schon versuche ich dem Ostermarkt des St. Antoniusheimes einen Besuch abzustatten. Irgendetwas ist wohl immer dazwischen gekommen. Aber gestern habe ich es geschafft! Zwar leider erst anderthalb Stunden vor Ende des Marktes, aber das war wohl auch besser so. Es war eine Oase für Dekorationsfeaks. Leider kann ich hier nur mit einer Beschreibung dienen, da der Große die Digicam für eine Hausaufgabe entführt hatte.
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"1904 "Die richtige Idee zur rechten Zeit am rechten Ort"


Die Einrichtung des St. Antoniusheimes geht zurück auf die Initiative einer Fuldaer Bürgerin: Maria Rang. Sie initiiert eine Stiftung mit dem Ziel, eine Heil- und Pflegeanstalt für Menschen mit einer geistigen Behinderung zu errichten.Zusammen mit Schwester Adolfine Fabra von den Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul entwickelte sie das Konzept. Es basiert auf den Säulen, die auch heute noch prägend für das Antoniusheim sind:
-vinzentinisch geprägte Pädagogik
-Selbstversorgung
-bürgerschaftliches Engagement
Am 1. Oktober 1904 wurde das Antoniusheim eröffnet. Elf Jungen und neun Mädchen wurden von drei Schwestern unter Leitung von Oberin Schwester Crescentia Schilling betreut und gefördert. ...




Jeder ist anders
"Jeder ist anders. Es ist normal, verschieden zu sein" ... Dahinter steht das Konzept des Antoniusheims: Es gibt keine Norm für das Menschsein. Manche Menschen sind blind oder taub, andere haben Lernschwierigkeiten, eine geistige oder körperliche Behinderung - aber es gibt auch Menschen ohne Humor, ewige Pessimisten oder unsoziale Männer und Frauen. Dass Behinderung nur als Verschiedenheit aufgefasst wird, das ist unser Anliegen ...“

(Quelle: Homepage des Antoniusheims Fulda)


In den verschieden Arbeitsbereichen, in welchen die Bewohner des Heimes tätig sind, wurden für den Markt wunderschöne Artikel hergestellt. Besonders hatten es mir die Werke aus der Töpferei angetan. Einfach traumhaft!! Da gab es Zaunstecker, Blumenvasen, Töpfe und Schalen – aufgebaut in verschiedenen Farbnuancen, gemeinsam mit Baumscheibenskulpturen, Holzhasen und Hühnern, Blumengestecken, Keramiktieren in groß und klein – besonders schmunzelten die Besucher über die verrückten Hühner in allen Größen. Stellen Sie sich mal ein auf den Allerwertesten gefallenes Huhn vor, dass seine Beinchen in die Luft streckt und hilfesuchen mit seinen Glupschaugen in die Gegend äugt! Ach, da hätte ich ja wieder ... Letzten Endes konnte ich dann bei zwei Dingen doch nicht nein sagen.

Einer Spitze für eine Rankhilfe. Und da ich letztes Jahr Samen für eine wunderschöne Rankpflanze gesammelt habe;-), ist der Bestimmungsort auch schon klar.



Und dieses Gebilde hat mich sofort angesprochen! Ich sah es gleich vor mir: eine Handvoll der Invasion von blauen Traubenhyazinthen in meinem Garten, in einer flachen Pflanzschale und dann in dieses Gefäß gestellt. Moos, Zweige, Federn und einige Wachteleier werden das Ganze abrunden.




Auch unsere Kinder waren mit auf dem Markt und das Programm war wirklich sehr ansprechend. Leider konnten wir durch die späte Ankunft nur noch einen Teil der Angebote nutzen. Während das jüngste Kind bei unserem Rundgang ganz fasziniert beim Schmieden "hängenblieb", nutzte das Mittlere die Zeit um ein Osterei zu filzen. Das Ergebnis ist wunderbar.






Das kleine Schmuckstück wird nun von einem Keramikhasen bewacht und schmückt unseren Esstisch.