Sonntag, 9. März 2008

Es ostert sehr ...

... und das nicht nur bei uns zu Hause. In vielen Gemeinden finden derzeit Ostermärkte statt und das Wetter macht einfach auch Lust, diese zu besuchen. Seit Jahren schon versuche ich dem Ostermarkt des St. Antoniusheimes einen Besuch abzustatten. Irgendetwas ist wohl immer dazwischen gekommen. Aber gestern habe ich es geschafft! Zwar leider erst anderthalb Stunden vor Ende des Marktes, aber das war wohl auch besser so. Es war eine Oase für Dekorationsfeaks. Leider kann ich hier nur mit einer Beschreibung dienen, da der Große die Digicam für eine Hausaufgabe entführt hatte.
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"1904 "Die richtige Idee zur rechten Zeit am rechten Ort"


Die Einrichtung des St. Antoniusheimes geht zurück auf die Initiative einer Fuldaer Bürgerin: Maria Rang. Sie initiiert eine Stiftung mit dem Ziel, eine Heil- und Pflegeanstalt für Menschen mit einer geistigen Behinderung zu errichten.Zusammen mit Schwester Adolfine Fabra von den Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul entwickelte sie das Konzept. Es basiert auf den Säulen, die auch heute noch prägend für das Antoniusheim sind:
-vinzentinisch geprägte Pädagogik
-Selbstversorgung
-bürgerschaftliches Engagement
Am 1. Oktober 1904 wurde das Antoniusheim eröffnet. Elf Jungen und neun Mädchen wurden von drei Schwestern unter Leitung von Oberin Schwester Crescentia Schilling betreut und gefördert. ...




Jeder ist anders
"Jeder ist anders. Es ist normal, verschieden zu sein" ... Dahinter steht das Konzept des Antoniusheims: Es gibt keine Norm für das Menschsein. Manche Menschen sind blind oder taub, andere haben Lernschwierigkeiten, eine geistige oder körperliche Behinderung - aber es gibt auch Menschen ohne Humor, ewige Pessimisten oder unsoziale Männer und Frauen. Dass Behinderung nur als Verschiedenheit aufgefasst wird, das ist unser Anliegen ...“

(Quelle: Homepage des Antoniusheims Fulda)


In den verschieden Arbeitsbereichen, in welchen die Bewohner des Heimes tätig sind, wurden für den Markt wunderschöne Artikel hergestellt. Besonders hatten es mir die Werke aus der Töpferei angetan. Einfach traumhaft!! Da gab es Zaunstecker, Blumenvasen, Töpfe und Schalen – aufgebaut in verschiedenen Farbnuancen, gemeinsam mit Baumscheibenskulpturen, Holzhasen und Hühnern, Blumengestecken, Keramiktieren in groß und klein – besonders schmunzelten die Besucher über die verrückten Hühner in allen Größen. Stellen Sie sich mal ein auf den Allerwertesten gefallenes Huhn vor, dass seine Beinchen in die Luft streckt und hilfesuchen mit seinen Glupschaugen in die Gegend äugt! Ach, da hätte ich ja wieder ... Letzten Endes konnte ich dann bei zwei Dingen doch nicht nein sagen.

Einer Spitze für eine Rankhilfe. Und da ich letztes Jahr Samen für eine wunderschöne Rankpflanze gesammelt habe;-), ist der Bestimmungsort auch schon klar.



Und dieses Gebilde hat mich sofort angesprochen! Ich sah es gleich vor mir: eine Handvoll der Invasion von blauen Traubenhyazinthen in meinem Garten, in einer flachen Pflanzschale und dann in dieses Gefäß gestellt. Moos, Zweige, Federn und einige Wachteleier werden das Ganze abrunden.




Auch unsere Kinder waren mit auf dem Markt und das Programm war wirklich sehr ansprechend. Leider konnten wir durch die späte Ankunft nur noch einen Teil der Angebote nutzen. Während das jüngste Kind bei unserem Rundgang ganz fasziniert beim Schmieden "hängenblieb", nutzte das Mittlere die Zeit um ein Osterei zu filzen. Das Ergebnis ist wunderbar.






Das kleine Schmuckstück wird nun von einem Keramikhasen bewacht und schmückt unseren Esstisch.



Basare, Basare ...

Es ist wieder soweit, die Kleiderbasare der verschiedensten Institutionen stehen in den Startlöchern. Gestern fand der Basar in der Kita des jüngsten Kindes statt. Jedes Jahr bin ich dabei: freitags – Aufbau, Annahme, Ausräumen der Kisten und samstags – Kasse oder Aufsicht – Zurücksortieren und Ausgabe. Dieses Jahr war ich nur (!) am Samstag zu Diensten, denn am Freitag habe ich in Frankfurt gearbeitet. Und so habe ich mich dann gestern von 8 bis fast 14 Uhr im Kindergarten beschäftigt ;-). Natürlich habe ich auch wieder die Sachen unserer Kinder durchgesehen und einen Korb abgegeben.



Und bei neun verkauften Teilen sind immerhin ein Drittel der Sachen verkauft worden und bei einem Erlös von 27,54 € kann man/ frau ja wirklich nicht meckern. Ich habe mich echt gefreut! Zwar ist der Großteil des Geldes schon wieder in Klamotten für die beiden „Kleinen“ angelegt, aber das ist ja der Sinn des Ganzen – jedenfalls für mich. Und den Beiden gefallen die neuen Errungenschaften auch. Was will man mehr?!

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Donnerstag, 6. März 2008

Die Presse berichtet ...






... über die Mini-EM.



Die Vorrunde ist beendet und das Gesamturteil bezüglich der Ergebnisse lautete: "Eng war es. Und zwar nicht nur in der Tabelle, sondern in jeder einzelnen Begegnung.... Mit Griechenland ist der amtierende Europameister ausgeschieden, was dazu führte, dass einige Tränen flossen." Ein bisschen niedergeschlagen waren die Kinder schon", gab Betreuer Günter Buchner zu, "was aber wichtig war, ist, dass die Niederlagen alle recht knapp waren. So hat sich die Enttäuschung auch schnell wieder gelegt."




"Allein die Busfahrt zum Turnier war ein Erlebnis." Und das finde ich auch. Was muß es erst für unsere Erstklässler für ein Gefühl gewesen sein, mit einem riesigen Bus zur Mini-EM abgeholt zu werden. Eine super Sache!




Dann gemeinsames Warmmachen ...




... und Mutmachen!




"Über mangelnde Unterstützung auf den komplett besetzten Zuschauerplätzen konnten sich die Teams nicht beklagen...







Und auch die Griechen bekamen trotz viertem Platz Medallien






und einen Fußball und so wurde nach der Pizza-Schokoladen-Limo-Feier dann blitzschnell im mit der Griechenland-Fahne geschmückten Bett das Spiel noch einmal analysiert. Eben Co-Trainer!!



P.S.: Einen ganz lieben Gruß vom mittleren Kind an den Opa-mit-dem-ich-zum-echten-Fußball-gehe ;-)

Ich habe fertig

... mit den Nerven. Heute fand die Mini-EM statt und was war das für ein Trubel und ein Lärm. Ich kann gar nicht verstehen, wie Eltern so etwas fast jedes Wochenende ertragen können. Die Anfeuerei ging mir echt an die Stimme und ich bin mal gespannt, wie ich mich morgen anhöre. Es war eine wirklich tolle Sache für die Kids, angefangen bei der Abholung mit einem riiiesigen Mannschaftsbus, über die Stimmung im Team und bei den Fans und, und und. Leider sind unsere Jungs nicht weitergekommen, aber halb so schlimm, die anschließende Siegerehrung brachte auch für sie eine Medallie. Nach der Rückkehr mit dem Bus musste natürlich noch etwas gefeiert werden und so wurde bei Pizza und Getränken der Tag beschlossen. Von der Enttäuschung war zu diesem Zeitpunkt zumindest nichts mehr zu spüren. Auch Verlieren will geübt sein. Ihr ward Klasse Jungs!! Die Photos kommen später nach und auch die pressemäßige Berichterstattung über dieses Ereignis.


... nämlich meine Kiste für den Frühjahrsbasar im Kindergarten des jüngsten Kindes. Und das ist immer so eine Angelegenheit, die ich gerne bis zum letzten Moment hinauszögere. Aber nun ist sie fertig gepackt, nur ein T-Shirt liegt noch zu einer letzen Passt-es-vielleicht-doch-noch-Anprobe bereit.

... mit Wachbleiben und gehe jetzt schlafen. Ein anstrengender aber guter Tag war das.
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Sonntag, 2. März 2008

Gott sei dank,


Alles ist gut gelaufen. Das Fuldarennen ist vorbei und zumindest wir haben von keinen größeren Zwischenfällen gehört. Das Wetter oder besser gesagt, der Regen hat zwar so einige Planungen über Bord geworfen, aber das Orgateam hat wieder sein Bestes gegeben. Wir haben heute auch wieder einen Blick auf die Rennen geworfen und es war super spannend. Besonders die beiden jüngsten Kinder haben das Ganze fasziniert beobachtet.



Ja, und die Fulda hat ein echt spektakuläres Bild abgegeben. Wir hatten uns einen Beobachtungspunkt zwischen Eichenzell und Ziegel ausgesucht. An dieser Stelle fließen die Fulda und die Ziegel zusammen.






Durch die Hochwasser-Strömung gab es am Punkt, an welchem die beiden Flüsse zusammentreffen ordentlich Bewegung im Wasser. In der kurzen Zeit, in der wir uns dort aufhielten, sind zwei Fahrer gekentert - einer davon hatte echt zu tun, aus dem Rennboot zu kommen.



Das sind dann immer die Momente, wo ich froh bin, daß unser mittleres Kind noch zu jung/ unerfahren ist, um hier mitzufahren. Aber die meisten Fahrer sind gut über die Strecke gekommen und es gab auch einiges zu lachen. Da war beispielsweise ein recht junger Fahrer, der kurz vor dem Ziel sein Paddel an die Strömung abgab und einfach mit beiden Händen weiterpaddelte. BRAVO!! Das fand ich echt klasse - nicht aufgeben, sondern irgendwie weitermachen. Ein Anderer verfolgte mit dem Kanu sein Paddel, das gut auf der Fulda unterwegs war und hat es dann auch irgendwann zu fassen bekommen. Das ist eben ein Sport, bei dem es immer interessant zugeht. Da ich während der Siegerehrung in der Küche geholfen hatte, kann ich gar nicht sagen, wie unser Club abgeschnitten hat, aber ich denke, daß da schon wieder gute oder beste Plätze dabei sind. Und nun ist die meine Vorfreude auf die beginnende Saison für die Jüngsten incl. Mamas wieder ein Stück größer geworden. Schön, daß wir hier im Städtchen solche Möglichkeiten haben. Zum Schluß noch einige Blicke auf den Fluss Fliede und die Kanuten - das ist gar icht so leicht die schnellen Sportler vernünftig aufs Bild zu bekommen. Aber das nächste Fuldarennen kommt bestimmt!







Samstag, 1. März 2008

Kurzmeldung

von der Nudelparty. Alles hat gut funktioniert, die Nudeln haben gereicht, es hat geschmeckt und Männe kam mit neuesten Nachrichten nach Hause. Also, man hätte vielleicht doch nicht so viele Daumen für mehr Fuldawasser drücken sollen, denn nun ist es zu viel! Zu viel Wasser bedeutete, die eigentliche Rennstrecke mußte verlegt werden. Ach ja, und morgen früh 7.30 Uhr werden dann die Obleute beratschlagen, welche Strecken überhaupt nutz- bzw. fahrbar sind. Oh je, ist das spannend. Na, wenigstens ist die Jedes-Jahr-zum Fulda-Rennen-Joghurt-Torte gelungen










und wenn der morgen früh an seinem Bestimmungsort, dem Renn-Verpflegungsstützpunkt ankommt, weiß ich mehr. Menno, größtes Kind, nein du bekommst jetzt kein Stück davon!!







Na denn, gute Nacht!

Der Wind in den Haaren,

war heute kein Wind mehr, sondern ein mittelgroßer Sturm. Nachdem heute Mittag die Sonne so verlockend schien, das mittlere Kind von seinem Freund zum Schwimmen abgeholt war, das größte Kind schwerbeschäftigt tat und doch noch drei Stunden bis zum Dienst bei der Nudelparty des Kanuclubs war, mußten wir unbedingt schnell noch mal raus!






Und als wir dann am Rauschenberg mit jüngstem Kind und Laufrad angekommen waren, bemerkten wir doch recht schnell, das der Wind heute sehr wild unterwegs war. Der Jüngste ist den größten Teil der Strecke vom Wind geschoben worden und fand das super cool.




Nur als er dann von einer heftigen Böe in den Schlamm geweht wurde, war das Vergnügen kurzfristig getrübt. Als wir unseren Rundgang dann beendet hatten, waren alle schlechten Gedanken wie weggeblasen, der Kopf frei und es war einfach ein gutes Gefühl den inneren Schweinehund Gassi geführt zu haben.

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Fang doch den Sonnenstrahl

Fang doch den Wind

Komm’ und versuch es mal

Komm’ und versuch es mal

Ob sie zu fangen sind

Wolken finden keine Ruh

Ziehen immer weiter

Doch sie sind nicht so stolz wie du

Sie haben ihre Begleiter

Wolken segeln hoch und weit

Stürmisch und verwegen

Doch es kommt auch für sie die Zeit

Wo sie verströmen in Regen

Ich fang’ den Sonnenstrahl

Ich fang’ den Wind

Ja ich versuch’ es mal

Ja ich versuch’ es mal

Ob sie zu fangen sind

Gerd Natschinski

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