Montag, 4. August 2008

Erste Durchsicht

der neuen Stundenpläne + Rumgemosere der Kinder hinsichtlich einsetzender schulischer Pflichten = kurz vor dem Siedepunkt stehende Mutter!

Diese Gleichung werden wir in den nächsten 30 Minuten hoffentlich aufdröseln, um dann den Freund des Mittleren zum Besuch rufen zu können.

Also diese ersten Schultage sind immer irgendwie sehr anstrengend, für alle Seiten! Da die sechs Wochen Ferien immer so völlig überaschend zu Ende gehen und weder Körper noch Geist wieder auf Schule eingestellt sind, werden wohl noch ein paar Tage Training in den Disziplinen:

Zeitmanagment - hinsichtlich pünktlichen Aufstehens bzw. rechtzeitigen Schlafengehens,
Einsicht - bezüglich der Notwendigkeit von Schule,
Geduld - wenn Muttern zum x-ten Male an die zu erledigenden Hausaufgaben erinnert .....

folgen müssen. Ach ja, wenn man nicht selber wüßte, da es nötig ist, würde man sich ja gerne den Argumenten der Kinder beugen - ABER.


Da hilft auch kein Verstecken:

.

Sonntag, 3. August 2008

Mittagsschlaf

ist bei meinen Kindern schon lange Geschichte. Aber unser Neuling schafft es, selbst im allergrößten Trubel, eine Umme zu halten.


Derzeitiger Lieblingsplatz ist das Sofa - einfach mittendrin! Und dann sieht man dieses kleine Kerlchen so seelenruhig vor sich hinschlafen,




und wird selbst ganz ruhig!


"Katzen"
.
Katzen schlafen überall,
auf jedem Tisch,
jedem Stuhl,
auf dem Klavier,
der Fensterbank,
in der Mitte,
in den Ecken,
in der Schublade,
im leeren Schuh,
auf irgendeinem warmen Schoß,
eingezwängt in einem Pappkarton,
im Kleiderschrank bei deinen Sachen
-was soll man machen?
Ganz egal, Katzen schlafen überall!
.
Eleanor Farjeon
.

Samstag, 2. August 2008

Anfang und Ende

liegen manchmal sehr nahe beieinander!

Das Ende betreffend sind nicht nur die Kinder traurig - denn die Ferien waren wunderbar. Sachte haben sie begonnen und die letzten vier Wochen gab es die Oma-und-Opa-Woche erst für das jüngste Kind, dann eine Woche Ferienprogramm im hiesigen Jugendtreff und dann unser Nordseeurlaub (hach, was war´s schön) und dann das Verwöhnprogramm der Großeltern für das mittlere Kind.


Und einen Anfang für eine hoffentlich lange gemeinsame Zeit gab es gestern. Nach mehrmonatigem gedanklichem Reifeprozeß und Lunsen am Donnerstag im Tierheim, Utensilienkaufen am Freitagmorgen, zog er gestern nachmittag bei uns ein - unser Kater Linus - wieder ein Mann.


Naja, Kater ist schon ziemlich geprahlt, denn derzeit ist er gerade mal zwei Hände voll. Unser großes Kind hatte sich sofort in ihn verguckt und nachdem gestern klar wurde, daß die ursprünglich Interessierten ihn doch nicht haben wollten, war der Weg frei.

Der Kleine ist ein April-Kater und ich bin doch sehr erstaunt, daß der Umzug komplett ohne Katastrophen ablief.


Der Appetit ist enorm,


und der Bauch dementsprechend gut gerundet.



auch die Entsorgung klappt bestens und zwar in das dafür bereitgestellte Behältnis. Das kannte er schon vom Tierheim, danke dorthin!


Gestern hat Linus sein neues Zuhause rasend schnell in Beschlag genommen und viel mit den Kindern getobt. Und wie das eben so ist mit ´nem Kater am nächsten Morgen, war er heute einfach nur platt und brauchte eine Mütze mehr Schlaf.



Ach ja, "unsere" Frau Katze, die uns erst Lust auf Katze machte, hat gestern Abend erst mal zickengemäß gemeckert. Mal sehen, ob sie heute Nacht wieder kommt oder ob sie noch sauer ist!

.

Sonntag, 13. Juli 2008

Der Mondschein schien ...

nein, besser er scheint und ich finde diese Ansicht immer wieder beeindruckend. Schon als Kind konnte ich ewig in den Nachthimmel schauen.



Ich habe vorhin beim fotographieren festgestellt, daß es ganz schön frisch geworden ist. Da hatten meine beiden großen Kinder ja richtig Glück, daß sie schon gestern gezeltet haben. Das mittlere Kind hatte nämlich auf seiner Ferienwunschliste "Zelten" aufgeschrieben. Diesen Wunsch konnten wir die ganze Woche nicht erfüllen, da es entweder aus Eimern geschüttet oder aus einem anderen Grund nicht gepaßt hat. Aber gestern war es dann endlich soweit und nach einer lustigen Aufbauaktion mit etlichen verbogenen Heringen stand das Zelt dann endlich und die Übernachtung war ein voller Erfolg.


Und ich freue mich, daß meine Kinder auch mit solch einfachen Dingen glücklich zu machen sind.
.

Freitag, 11. Juli 2008

Die Rhön ist schön

und ganz besonders ihre Gärten. Am vergangenen Sonntag luden der Arbeitskreis Rhöner Gärten und Rhöner Gärten e.V. ein, einen Blick in 19 private Gärten zu werfen. Immer wieder habe ich in verschiedenen Blogs über derartigen Aktionen gelesen. Für mich war also endlich auch die Gelegenheit gekommen, etwas weiter hinter die Zäune verschiedener privater Gartenparadiese zu schauen. Zum Glück hatte ich mir vorher schon einen kleinen Fahrplan für meine Besuchstour gemacht. Also ging es gegen Mittag los - allein, nur ich mit meiner Kamera. Die Männer wollten lieber ins Schwimmbad gehen, denen reicht es nämlich, wenn der eigene Garten schön aussieht;-)) Sieben Gärten habe ich besucht und was habe ich da Alles gesehen:

Den Anfang machte Garten Nr. 1 - ein sehr interessant gestalteter Hof mit kleinem Bauerngarten und vielen Kübelpflanzen. Die besondere Vorliebe der Besitzerin ist die Anzucht und "Veredelung" von Buchsbäumen.
.

.
Weiter ging es zu Garten Nr. 2 - einer regionaltypischen, stattlichen Hofanlage. Dieser "Mehrgenerationenhof" bot einen tollen Innenhof mit unzähligen Kübelpflanzen und einem verzierten Nutzgarten. Daneben konnte auch das Atelier der Besitzerin besucht werden.
.

.
Im Anschluß daran habe ich mir den Garten Nr. 6 angesehen - einen 80 Jahre alten, bunt gemischten Bauerngarten mit Früchten aus "Nachbars Garten". Das war schön anzusehen, aber nicht so interessant für mich, eben "bloß" ein Nutzgarten.
.

.

Danach pilgerte ich zum Garten Nr. 5 - mit einer modernen, klaren Gartenanlage mit sanftem Übergang zur Talaue. Der war richtig toll! Etwas Besseres hätte man/ frau hier gar nicht anlegen können.
.

.
Der Garten Nr. 9 war mein nächstes Ziel - und hier habe ich viel Zeit verbracht! Der Garten war zwar nicht groß, steckte aber voller Überraschungen. So beispielsweise ein uralter Gewölbekeller, der wunderschön floral dekoriert (die Besitzer sind Inhaber einer Blumenladens) worden ist und Erfrischungen für die Besucher bereithielt. Viele bepflanzte Gefäße, Brunnen und, und, und.
.

.

.

.
Tatatata - und dann meine Nummer Eins - der Garten Nr. 7 - ein 100 Jahre alter Bauerngarten mit so vielen kreativen Ideen (oder haben Sie schon mal eine Telefonzelle als Tomatenhaus gesehen?!) und einer super sympathischen Besitzerin. Da passte einfach Alles und als ich ihre Arbeiten mit Ausgangsmaterialien vom Schrottplatz sah, kamen wir gleich ins Gespräch - vielen Dank!

.

.

.

.
Und da es auf dem Heimweg lag, habe ich noch einen Blick in Garten Nr. 10 geworfen - einen Nutz- und Käutergarten mit Terassen aus Sandstein und Holz und der Liegestuhl im Garten lud mich sehr zum Ausruhen ein. Denn ich hatte doch ein beachtliches Pogramm hinter mich gebracht.
.

.

Zu Hause angekommen, mußte ich erst mal bei einem Radler meine Eindrücke sortieren, "To-do-Listen" aufsetzen und dann bei einem Rundgang durch meinen kleinen Lieblingsgarten feststellen, daß er auch viel zu bieten hat!

Es war ein wunderschöner Tag, mal so ganz für mich und meine grüne Leidenschaft! Im nächsten Jahr schaue ich mir dann die restlichen zwölf Gärten an, die sicher alle sehr sehenswert waren.

.
.

Waaaaas?

Die Woche Premieren-Urlaub des jüngsten Kindes ist schon wieder vorbei? Nachdem unser Jüngster mit Spannung seinem ersten Urlaub, ganz allein bei Oma, Opa und Mary entgegenfieberte, wurde mir klar: Auch das Nesthäkchen bleibt nicht klein!

Letzten Samstag ging es also auf ins Oma-und-Opa-Paradies. Bekanntlich schmeckt es dort immer besser als zu Hause, man darf Dinge, die zu Hause nicht gehen und man muß sich Nichts und Niemanden mit seinen Geschwistern teilen. Das kennt frau ja aus der eigenen Kindheit.
.


Und was soll ich sagen, während wir uns nach ein paar Tagen etwas mehr Ruhe nun freuen, daß wir morgen wieder komplett sind, hat dieses Kind überhaupt kein bißchen Heimweh, mhm?!


Aber dann kommt die Wiedersehensfreude eben erst morgen. Und mal sehen, ob ich dann wieder ein paar mal Oma genannt werden, hihi. Man muß sich ja schließlich erst wieder umgewöhnen.
.

Freitag, 4. Juli 2008

Sommer genießen

heißt für uns:

... den Tag einfach mal laufen lassen.




... unter der Woche unsere Lieblings-Familien-Lokalität aufsuchen.




... nach einem 30 Grad Tag am Abend die Kaskadenschlucht zu durchlaufen und anschließend picknicken.






... die Blüten und Früchte unseres Lieblingsgartens mit allen Sinnen zu erleben.





WUNDERVOLL!
Ferien können gar nicht zu lang sein!
.